Stadtfest Dippoldiswalde

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Zur Geschichte des Stadtfestes
Zu DDR-Zeiten hieß das Stadtfest "Kulturfesttage der Kreisstadt" fand an einem Wochenende statt und wurde geplant,
durchgeführt und finanziert in alleiniger Verantwortung des Kreiskulturhauses "Parksäle". Die Stadt (damals Rat der Stadt)
hatte mit dem Fest nichts zu tun. Das Fest fand ausschließlich im Bereich "Parksäle" statt, gastronomisch versorgt durch
die HO-Gaststätte "Parksäle". Einen Marktcharakter wie heute, mit vielen Händlern, gab es damals nicht.
Das Kulturprogramm war vielfältig, aber nicht so eng getaktet, wie das heute der Fall ist, erfüllte aber die Wünsche
des damaligen Publikums. Besondere Verdienste um die Dippser "Kulturfesttage" hat der damalige Kulturhausleiter
Peter Mayhof, ohne den es diese Feste wahrscheinlich nicht gegeben hätte !
Mit dem politischen Machtwechsel und der kurz darauf folgenden 775-Jahr Feier von Dippoldiswalde,
etablierte sich das Fest als "Stadtfest" auf dem Dippser Marktplatz, wo es heute noch gefeiert wird.

Philosophie
Die Grundstruktur des Dippser Stadtfestes existiert, in der jetzigen Form, bereits seit wenigstens 20 - 25 Jahren.
Das Fest umfast demnach mit 3 Tagen ein ganzes Wochenende von Freitag bis Sonntag, wobei der Freitag der Live-Musik
vorbehalten ist und Samstag und Sonntag programatisch an die ganze Familie vom Kind bis zu den Großeltern adressiert sind.
Stark von Besuchern frequentierte Zeiten sind der Samstag und Sonntag Nachmittag sowie der Sonnabendabend
Anders als bei Festen in kleineren Orten, besteht die Mehrheit der Besucher nicht nur aus im Ort lebenden Menschen, sondern
Bewohner der Ortsteile und nicht zur Stadt gehörenden Gemeinden, machen Ca. 40% der Besucher aus.
Der Programmflyer wird deshalb inbesondere von diesen Gästen zur Planung eines Stadtfestbesuches gern genommen.
Eine Programmdichte wie in Dippoldiswalde, ist in kleineren Orten nicht üblich und auch nicht zwingend erforderlich.
Anders in Dippoldiswalde. Vor allem durch den großen Anteil von Besuchern aus Nachbargemeinden, ist es wichtig,
das Fest ständig attraktiv zu halten, die Gäste zu längerer Verweildauer zu animieren. Das wiederum ist wichtig, damit
unsere Händler, die in ihrer Anzahl, niemals auf einem Dorffest zu finden sein werden, entsprechende Umsätze generieren
können.Auch das Bühnenprogramm ordnet sich diesen Erfordernissen unter, da unsere Händler und Gastronomen
mit ihren Standgebühren etwa ein Drittel der Gesamtkosten des Festes decken. Seichtes Unterhaltungsprogramm
oder polarisierende Künstler und Programme widersprächen hier den Erwartungshaltungen der Händler und vieler von
weiter her angereisten Gäste. So halten wir unser Stadtfestprogramm durch stündliche oder anderthalbstündliche
Künstlerwechsel, spannend, dynamisch und temporeich, verzichten hier bewußt auf leise, besinnliche oder
sehr spezifische Beiträge mit geringerer Massenwirksamkeit. Da wir das Fest nicht für den Verein
sondern für die Bürger gestalten, interessiert uns die Meinung unserer Festbesucher.
Sprechen Sie uns an, machen Sie Vorschläge !
W.Buchauer